Zwei Wochen nach dem ersten Juli-Update legen wir nach — mit zwei Neuerungen, die beide ganz oben auf eurer Wunschliste standen: Die beiden großen deutschen Privat-Mail-Anbieter GMX und WEB.DE lassen sich jetzt als Kalender verbinden, und bestehende Syncs kannst du endlich nachträglich bearbeiten. Beides ist bereits live.
GMX & WEB.DE verbinden: die großen deutschen Privat-Anbieter sind da
Millionen Menschen in Deutschland haben ihren privaten Kalender bei GMX oder WEB.DE — und konnten ihn bisher mit kaum einem Sync-Tool direkt anbinden. Ab sofort verbindest du beide Anbieter mit Kalender Sync: per CalDAV mit einem anwendungsspezifischen Passwort, das du in zwei Minuten direkt in deinen GMX- bzw. WEB.DE-Einstellungen erstellst. Danach läuft alles automatisch — der Sync ruft Änderungen alle 5 Minuten ab.
Die häufigste Stolperfalle gleich vorweg: GMX und WEB.DE verlangen für externe Programme ein anwendungsspezifisches Passwort — dein normales Login-Passwort funktioniert dort nicht. Wie du es erstellst, zeigen die Schritt-für-Schritt-Anleitungen:
- GMX Kalender synchronisieren — inklusive Hilfe-Artikel zum Verbinden
- WEB.DE Kalender synchronisieren — inklusive Hilfe-Artikel zum Verbinden
Der typische Anwendungsfall: Der private GMX- oder WEB.DE-Kalender erscheint im Arbeits-Kalender — mit frei wählbarer Detailtiefe, vom reinen „belegt” bis zu allen Details. Für die häufigsten Kombinationen haben wir eigene Seiten:
Beide Anbieter sind ab dem Basic-Plan verfügbar.
Und direkt hinterher: mailbox.org ist auch da
Kaum war dieser Post geschrieben, ist der dritte deutsche Anbieter live gegangen: mailbox.org, der Berliner Business-Mail-Anbieter, lässt sich jetzt ebenfalls per CalDAV mit App-Passwort verbinden (Anleitung) — ab dem Basic-Plan. Damit deckt Kalender Sync alle drei großen deutschen Mail-Anbieter ab, und die Kombination ist für Compliance-Fans kaum zu schlagen: mailbox.org hostet in Berlin, Kalender Sync bei Hetzner in Nürnberg — deine Termindaten verlassen Deutschland nicht. Alle Details auf der Integrationen-Seite.
Laufende Syncs bearbeiten — ohne neu anlegen
Im letzten Update stand es noch unter „Woran wir als Nächstes arbeiten”, jetzt ist es live: Bestehende Syncs lassen sich nachträglich bearbeiten. Bisher hieß es bei jeder Änderung: Sync beenden und neu anlegen. Das ist vorbei — öffne im Dashboard einfach das Drei-Punkte-Menü der Freigabe und wähle „Bearbeiten”.
Das kannst du an einem laufenden Sync ändern:
- Quellkalender hinzufügen oder entfernen — neue Quellen werden vollständig nachsynchronisiert, entfernte Quellen räumen ihre Kopien im Zielkalender automatisch ab.
- Zielkalender wechseln (bei eigenen Syncs) — die Kopien ziehen automatisch vom alten ins neue Ziel um.
- Sichtbarkeit zwischen „Nur belegt”, „Titel + Zeit” und „Alle Details” wechseln.
- Platzhalter-Titel und Präfix setzen, ändern oder entfernen — das Präfix pro Quellkalender.
- Ganztägige Termine: ob sie den Tag blockieren (unter „Erweiterte Einstellungen”).
Die Sync-Vorschau im Dialog zeigt dabei live, wie die Termine mit den neuen Einstellungen im Zielkalender aussehen werden. Nach dem Speichern schreibt Kalender Sync alle bereits synchronisierten Kopien im Hintergrund neu — je nach Kalendergröße dauert das ein paar Sekunden bis wenige Minuten. Deine Originaltermine bleiben dabei immer unverändert.
Ein Detail, auf das wir besonders geachtet haben: Wechselst du auf eine striktere Sichtbarkeit (z. B. von „Alle Details” auf „Nur belegt”), werden auch ältere Kopien außerhalb des Sync-Zeitfensters entfernt — damit nirgendwo mehr Details stehen als gewünscht.
Beim Zwei-Wege-Sync lassen sich Sichtbarkeit, Platzhalter, Präfix und die Ganztags-Option sogar pro Richtung einstellen. Und bei Freigaben an andere Personen kannst du Quellen und alle Darstellungs-Optionen bearbeiten — nur der Zielkalender gehört der Empfängerseite und bleibt fest. Alle Details stehen im Hilfe-Artikel „Freigabe bearbeiten”.
Woran wir als Nächstes arbeiten
- Farben pro Sync — synchronisierte Termine zusätzlich farblich unterscheiden.
Alle Updates findest du wie immer im Changelog — und auf der Roadmap kannst du mitentscheiden, was als Nächstes kommt.
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